Chirurgie - Medizinischen Versorgungszentrum St.-Johannes Dortmund

Leistungen

So sorgt das Medizinische Versorgungszentrum Dortmund für ein gesundes Herz

Chirurgische Eingriffe im Medizinischen Versorgungszentrum Dortmund

Bei bestimmten Erkrankungen, aber auch im täglichen Leben, können chirurgische Eingriffe notwendig sein. Krampfadern, Abszesse, Veränderungen an Extremitäten, kleine Schnittwunden, Unfälle in der Schule oder bei der Arbeit müssen dann zeitnah gut versorgt werden.

In den meisten Fällen ist dazu kein stationärer Aufenthalt in einem Krankenhaus notwendig. In der chirurgischen Abteilung unseres MVZ St.-Johannes werden Sie von einem Facharzt behandelt. Unsere Praxis ist für Eingriffe mit örtlicher Betäubung ausgestattet. Sollte doch eine Narkose nötig sein, werden die Eingriffe ambulant im Ambulanten Operationszentrum am St.-Johannes-Hospital durchgeführt.

In unserer Praxis bieten wir das auch Verfahren der Akupunktur an. Gerade in der Raucherentwöhnung kann dies ein hilfreiches und unterstützendes Angebot sein. Ebenso bei einer gewünschten Gewichtsreduzierung.

Unser qualifiziertes Team berät Sie gerne und steht für Informationen zur Verfügung.

 

 

Gefäßdiagnostik

In unserer chirurgischen Praxis bieten wir eine Reihe von technischen Untersuchungen zur gesicherten Diagnostik an.
 

Röntgen

Sämtliche Röntgenaufnahmen des Skelettsystems lassen sich mit einem Wandstativ oder auf dem Röntgentisch durchführen. Ebenso sind Aufnahmen des Bauch- und Brustraums möglich. Zusätzlich bieten wir im Bereich der Ultraschalldiagnostik Gefäß-, Gelenk- und Weichteilsonographie.

Sonographie

Mit Hilfe der Dopplersonographie lassen sich die Venen und Arterien (Schlagadern) der Beine und der Halsgefäße schnell und zuverlässig untersuchen, um Aussagen über die Durchblutungsverhältnisse zu erstellen.
 
Die farbcodierte Duplexsonographie ist eine Kombination aus Sonographie und Dopplersonographie mit zusätzlicher Farbcodierung der Untersuchungsregion. Sie ermöglicht zuverlässige Aussagen über die Situation der Venen und Arterien, so dass für Operationen der Venen keine weiteren Voruntersuchungen (z. B. Röntgen mit Kontrastmittel) mehr erforderlich sind. Auch der Ausschluss und die Diagnose einer Bein- und Beckenvenenthrombose ist mittels dieser Technik so sicher möglich wie mit einer Kontrastmitteluntersuchung.

Leistenbruch

Symptome

Leistenbrüche (Leisten-Hernien) bezeichnen das Vorfallen von Darm und Bauchfell durch eine Muskellücke in der Bauchwand – hervorgerufen durch eine Gewebeschwäche. Aus anatomischen Gründen sind Männer deutlich häufiger betroffen als Frauen. Symptome äußern sich zunächst meist durch einen ziehenden Schmerz in der Leistenregion, der vor allem bei Belastung auftritt. Später kommt es zu einer sichtbaren Schwellung.

Diagnostik

Ein Leistenbruch bildet sich nicht von selbst zurück. Der operative Verschluss ist die einzige Möglichkeit, Einklemmungen von Organen und damit schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Folgen zu vermeiden. Welche OP-Technik im Einzelfall die richtige ist, ist abhängig von Art und Schwere des Leistenbruchs. Auch Faktoren wie Lebensalter, Voroperationen, Gewicht oder sportliche Aktivität müssen in die Entscheidung einbezogen werden. Nach ausführlicher Anamnese und eingehender Untersuchung erläutern wir Ihnen das für Sie optimale OP-Verfahren und erklären Ihnen den weiteren Verlauf.

Therapie

Es existieren verschiedene Operationsverfahren. Neben den sog. offenen Operationen mit Muskelnaht- oder Netztechnik kann ein Leistenbruch heute vielfach auch minimal-invasiv, also endoskopisch / laparoskopisch, operiert werden. Dabei wird ein spezielles Kunststoffnetz wird von innen gegen die Leistenwand geheftet. Hierzu sind nur minimale Leistenschnitte mit einer Größe von ca. 1 cm notwendig. Durch Einwachsen wird das Netz fester Bestandteil der Bauchwand. Das Risiko einer Neuerkrankung (Rezidiv) wird minimiert. I.d.R. ist bei allen Netztechniken eine Wiederaufnahme der körperlichen Belastung schon nach wenigen Tagen möglich.

Bei allen Verfahren kann die Operation sowohl in Lokalanästhesie als auch in Allgemeinnarkose stattfinden. Der Eingriff erfolgt im Ambulanten OP-Zentrum im St.-Johannes-Hospital.

Phlebologie (Gefäßchirurgie)

Gefäßanomalien und Krampfadern

Bei Krampfadern (Varizen) kommt es zu einer Verschleißerscheinung im Bereich der Venenklappen des oberflächlichen Venensystems der Beine. Folge ist ein Rückstau von verbrauchtem Blut, der zu mangelnder Durchblutung von Haut und Muskulatur führt. Typische Symptome sind Schmerzen, Spannungsempfindungen, Juckreiz, Rötungen, Wadenkrämpfe sowie oberflächliche Venenentzündungen. Der sicherste Weg, nicht nur die Symptome sondern auch die Ursache zu beseitigen, ist die Operation.

Therapie

In unserem MVZ werden Krampfadererkrankungen mit einer speziellen Technik behandelt, bei der die betroffenen Stammvenen nicht entfernt, sondern an bestimmten Stellen durchtrennt und somit erhalten werden. Dazu wird zunächst mittels Doppler-Ultraschall ein sehr genaues Bild von den Strömungsverhältnissen im Bein gewonnen. Dabei wird festgestellt, an welchen Stellen die Krampfadern unterbunden werden müssen. Diese Stellen werden auf der Haut aufgezeichnet. Mit winzig kleinen Schnitten werden die zu behandelnden Venen hervorgezogen, unterbunden, durchtrennt und wieder versenkt. Danach kann das Blut nicht mehr rückwärts in die Krampfadern eintreten, die Venen also nicht mehr überfüllen. In einigen Fällen ist eine positive Veränderung sofort sichtbar. Manchmal dauert es jedoch einige Wochen, bis auch der ästhetische Erfolg sichtbar wird. Ein Kompressionsstrumpf muss für ca. 6 Wochen getragen werden.


Die OP erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung. Wenn überhaupt entstehen nach dem Eingriff nur sehr geringe Schmerzen. Blutergüsse und Schwellungen sind die Ausnahme. Meist kann bereits am nächsten Tag dem normalen Tagesablauf nachgegangen werden. Leistungssport und schweres Heben sollten in der ersten Woche jedoch vermieden werden.

Besenreiser

 

Symptome

Besenreiser sind kleine, direkt unter der Hautoberfläche liegende, sichtbare Venen. Sie treten vor allem bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr auf. Bevorzugt bilden Sie sich an der Außenseite der Oberschenkel, können jedoch auch das gesamte Bein betreffen. Besenreiser sind vor allem ein kosmetisches Problem. Viele Frauen wünschen sich daher eine wirksame Beseitigung.

Ursachen

In aller Regel stellen Besenreiser im Gegensatz zu größeren Krampfadern (Varizen) keine Erkrankung dar und verursachen auch keine Beschwerden. Sie können jedoch auf eine gewisse Venenschwäche hindeuten.

Diagnostik und Therapie

Vor einer Behandlung sollte durch eine Doppler-Sonographie eine Erkrankung des tiefen oder oberflächlichen Venensystems grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Bei der Behandlung von Besenreisern existieren verschiedene Methoden. Am besten bewährt hat sich die Verödung (sog. Skelerosierungstherapie). Hierbei wird in die oberflächliche Vene ein Verödungsmittel (z. B. Aethoxyskerol) gespritzt. Es bewirkt eine Reizung der Venenwand, die zum Verschluss des Gefäßes führt. Zunächst zeigen sich deutlich sichtbare Gefäßkonturen, die jedoch ganz normal sind und auf eine erfolgreiche Behandlung schließen lassen. Im Verlauf des Heilungsprozesses verblassen die verödeten Besenreiser und werden vom Körper resorbiert.
 
Diese Verödungstherapie ist nebenwirkungs –und schmerzarm. Nach der Injektion kommt es lediglich für einige Sekunden zu einem leichten Brennen, das jedoch gut zu ertragen ist. Die Behandlung kann beliebig oft wiederholt werden, bis das optimale Ergebnis erzielt ist. Eine Narkose ist nicht erforderlich.

Chirurgie der Extremitäten

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Schleimbeutel
  • Fußballen
  • Hammerzehe
  • Knöcherne Überbeine
  • Nagelbettentzündungen
  • Metallentfernungen
  • Karpaltunneloperationen
  • Dupuytren
Chirurgie der Weichteile

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Weichteilgeschwülste
  • Lymphknoten
  • Bauchdeckenbrüche (Nabel-, Leisten-, Narbenbruch)
  • Biopsien
  • Abszesse
Akupunktur

Die Akupunktur gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren. Beschreiben kann man sie als eine Reiztherapie an der Körperoberfläche, die auf das Körperinnere wirkt. Auf definierten Bahnen, den sog. Meridianen fließt unter der Haut ein Energiestrom, der sog. QI-Fluss. Ziel der Behandlung ist es, über geeignete Orte unter der Haut (den sog. Akupunkturpunkten) den QI-Fluss zu erreichen und zu modulieren. Auf diese Weise werden Blockaden gelöst und der Energiefluss wieder freigesetzt. Dabei schüttet der Körper Endorphine aus, wodurch Schmerzen gelindert und das Immunsystem gestärkt wird.
 
Wird die Akupunktur von einem erfahrenen und speziell geschulten Arzt durchgeführt, ist sie praktisch nebenwirkungsfrei und jederzeit wiederholbar. Sie kann auch parallel neben anderen Behandlungsmethoden eingesetzt werden. Lothar Gussning hat eine intensive Ausbildung in diesem Verfahren absolviert und führt in seiner chirurgischen Praxis zahlreiche Akupunkturbehandlungen durch.
 
Normalerweise sind mehrere Sitzungen notwendig, die jeweils etwa 30 Minuten in Anspruch nehmen. Hierbei werden mehrere kleine und hauchdünne Akupunkturnadeln an den verschiedenen Punkten eingebracht. Besonders bewährt hat sich die Methode bei Migräne, Schmerzen des Bewegungsapparates, Neuralgien und anderen chronischen Schmerzzuständen. Sie kann jedoch auch zur Raucherentwöhnung oder Gewichtsreduktion erfolgreich eingesetzt werden.

Nichtoperative Leistungen

- Hämorrhoiden

Symptome

Hämorrhoiden bereiten oftmals unangenehmen Symptome wie Juckreiz und Brennen am After. Viele Patienten leiden dazu an wunder Haut oder Schmerzen bei der Entleerung. Hämorrhoiden sind zudem bei einigen Patienten als Vorwölbungen von außen tastbar.

Therapie

Sollte eine rein medikamentöse Behandlung der Hämorrhoiden nicht mehr ausreichend sein, kann man sie veröden. Diesen Eingriff übernehmen wir in unserer Praxis ambulant.